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Für eine faktenbasierte Debatte und einen wissenschafts-basierten Umgang mit dem Wolf(Canis lupus )


NGOs fordern faktenbasierte Wolfspolitik – „Wölfe in Österreich“ unterzeichnet offenen Brief

Zahlreiche Natur- und Tierschutzorganisationen – darunter auch der Verein Wölfe in Österreich – haben am 8. April 2026 einen offenen Brief veröffentlicht. Darin fordern sie eine sachliche, wissenschaftsbasierte Debatte über den Umgang mit dem Wolf in Österreich.

Kernpunkt: Der Wolf befindet sich hierzulande weiterhin nicht im günstigen Erhaltungszustand. Dennoch wurden seit 2022 bereits 58 Abschüsse genehmigt – aus Sicht der Organisationen ein klarer Widerspruch zum EU-Artenschutzrecht.

Statt weiterer Abschüsse plädieren die Unterzeichner:innen für:

  • konsequenten Herdenschutz
  • wissenschaftlich fundiertes Monitoring
  • faktenbasierte politische Entscheidungen

Auch wird betont: Der Wolf ist kein Problem, sondern Teil funktionierender Ökosysteme und spielt eine wichtige Rolle für Biodiversität und gesunde Wildbestände.

Der offene Brief richtet sich insbesondere an Politik und Medien – mit dem Appell, Verantwortung zu übernehmen und eine ausgewogene, evidenzbasierte Diskussion zu fördern.



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